Taekwondo

Über uns:

Taekwondo im MTV stellt sich vor: Ab dem 4. März 2019 starten wir im MTV als neue Sportabteilung Taekwondo. Hinter dem wir stehen Chris und Merlin. Chris ist mehr als 20 Jahre im Taekwondo unterwegs und besitzt akutell den 3. Dan. Er ist bereits in anderen Vereinen als Trainer tätig gewesen. Merlin ist seitdem er jung ist beim Taekwondo. Bevor er nach Braunschweig kam, hat er beim TOM e.V. trainiert und wurde von Oliver Schawe zum 1. Dan graduiert. Die letzten Jahre in Braunschweig war er beim Taekwondo UniSport aktiv. Dort lernten sich die beiden kennen und entschlossen sich dazu WT Taekwondo gemeinsam nach Braunschweig zu bringen.

Die neu gegründete Abteilung wird bei null anfangen und somit sind alle herzlich Willkommen, egal ob Anfänger oder Fortgeschritten. Trainiert wird in einer Gruppe in der alle Altersstufen ab 14 dabei sind, in den Örtlichkeiten (Dojang) an der Roten Wiese; trainiert wird Barfuß. Die Ziele für die Gruppe werden Prüfungen, Lehrgänge und Wettkämpfe sein, damit der Kontakt zu anderen Sportlern aus anderen Vereinen aufgebaut werden kann. Noch eine kurze Info für die, die bereit schon einmal Taekwondo gemacht haben: In Zukunft haben wir vor der DTU beizutreten.

Taekwondo (koreanisch 태권도) ist eine koreanische Kampfkunst, die oft als Kampfsport ausgeübt wird. Obwohl Taekwondo große Ähnlichkeiten mit anderen asiatischen Kampfsportarten aufweist, unterscheidet es sich in einigen wesentlichen Punkten von diesen. So ist die Taekwondo-Technik sehr auf Schnelligkeit und Dynamik ausgelegt, was nicht zuletzt durch den Wettkampf bedingt ist. Im Taekwondo dominieren Fußtechniken deutlicher als in vergleichbaren Kampfsportarten.

Das Wort Taekwondo setzt sich aus den folgenden drei sinokoreanischen Silben zusammen: tae = „Fuß“ (steht für alle Fuß- und Sprungtechniken), kwon = „Faust“ (steht für alle Hand- und Armtechniken), do = „geistiger Weg“/ „Lehre“ (wie im Deutschen ist „Weg“ auch als Methode oder Zielstreben zu verstehen; Do leitet sich vom chinesischen Begriff Dào ab). Dies kann als „Der Weg des Fuß- und Faustkampfes“ oder auch als „Der Weg mit Fuß und Faust“ interpretiert werden. Taekwondo entwickelte sich nach der japanischen Herrschaft in Korea, die bis 1945 dauerte. Der Begriff Taekwondo tauchte erstmals 1955 auf und wurde maßgebend von General Choi Hong-hi (ITF) geprägt, indem er mehrere koreanische Kampfstile in einen vereinte. Weltweit gibt es hauptsächlich zwei Taekwondo-Stile (ITF und WT), die sich in der Formausübung (Hyeong, Teul und Pumsae) und im sportlichen Kampf unterscheiden. Im olympischen Wettkampfsystem (WT) wurde das Verbot ergänzt, mit der Faust den Kopf zu treffen, wird aber im Gegensatz zum ITF im Vollkontaktmodus ausgetragen.

Taekwondo als moderner Sport unterteilt sich in einzelne Disziplinen. Je nach Verein werden die Schwerpunkte im Training unterschiedlich gesetzt.

  • Grundschule (Gibon Yeonseup): Üben einzelner Bewegungen und Techniken durch mehrfaches Wiederholen, ohne Gegner.
  • Formenlauf (Teul, Hyeong, Pumsae (Taegeuk/Palgue)): festgelegte Techniken werden in vorgegebener Reihenfolge als imaginärer Kampf durchgeführt.
  • Einschrittkampf (Hanbon Gyeorugi): Ein Übungskampf mit festgelegter Technikenreihenfolge gegen einen Gegner. Neben dem Einschrittkampf gibt es auch noch den Zwei- und Dreischrittkampf (Du- bzw. Setbon-Gyeorugi); allerdings haben sie eher untergeordnete Bedeutung.
  • Bruchtest (Gyeokpa): Zerstören von Holzbrettern, Ziegeln oder sonstigen Materialien mittels Taekwondo-Techniken.
  • Freikampf (Gyeorugi): Freier Kampf gegen einen Gegner, der mittlerweile auch olympische Disziplin ist.
  • Selbstverteidigung (Hosinsul): Selbstverteidigung gegen einen oder mehrere unbewaffnete oder bewaffnete Gegner.
  • Gymnastik (Dosu Dallyon)
  • Theorie (Ilon)

Ansprechpartner: taekwondo@mtv-bs.de


Regelmäßige Trainingszeiten: